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Bietet Ihnen einen detaillierten Überblick, sowie zahlreiche Informationen über ein Studium in Ungarn.
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Veterinärmedizinische Fakultät der Szent István Universität, Budapest

Bewerbung: vom 20. März bis zum 20. Juni. Die Zulassungskommission tagt im April und Juni, anschließend werden die Bewerber benachrichtigt.
Medizinische Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen)

 
 
Peter Meleghy
Foto: Wolf Wichmann
 

Alles was Sie über Ungarn wissen wollen und hier nicht finden, liefern wir Ihnen schnell und zuverlässig. Haben Sie Vorschläge? Schreiben Sie Ihre Meinung und Vorschläge. Ihre Fragen beantworten wir per Mail: E-Mail an Peter Meleghy
 
     
     



Universitätsstudium
   
Inhalt
Deutschsprachige Pharmazie-Studium in Ungarn
Medizin studieren in Pécs (Fünfkirchen), Südungarn
Studienaabschluss mit 71 Jahren
Studieren in Ungarn
Kein Numerus clausus & Notendurchschnitt wird verbessert
Informations-Veranstaltungen in Deutschland 2008
Semmelweis Universität Budapest
Szent-Györgyi Medizinische und Pharmazeutische Universität
Veterinärmedizinische Fakultät der Szent István Universität, Budapest
Medizinische Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen)
Interview mit Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Deutschen Ärztekammer
Weitere Studienmöglichkeiten in Ungarn
 

 

DEUTSCHSPRACHIGES PHARMAZIE-STUDIUM IN UNGARN

 
Semmelweis
Entdecker des Kindbettfiebers: Ignác Semmelweis
 

Die Budapester Semmelweis Universität bietet seit September 2011 einen deutschsprachigen Studiengang in Pharmazie an. Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife. Eine entsprechende Studienberatung existiert bereits (siehe unten).

Das Studium wurde nach dem Lehrpan der Semmelweis Universität zusammengestellt, berücksichtigt aber auch die Anforderungen der deutschen Approbationsordnung für Apotheker (AAppO). Nach dem vierten Semester ist einen Wechsel auf eine deutsche Universität möglich. Denn die ersten vier Semester des Studiums in Ungarn entsprechen dem ersten Abschnitt der deutschen Pharmazeutischen Ausbildung gemäß AAppO.

Für Abiturienten, die im Gymnasium Biologie, Physik und/oder Chemie abgewählt haben,  bietet die Universität in Zusammenarbeit mit dem McDaniel College, Budapest, ein Vorbereitungsjahr an, um Wissensdefizite auszugleichen. Beginn jedes Jahr Anfang Oktober. Dies ist auch für diejenigen zukünftigen Studenten empfehlenswert, die in den oben genannten Fächern schlechte Noten erzielt haben und nicht sicher sind, den hohen Erwartungen der Semmelweis Universität entsprechen zu können. Die beim Vorbereitungsjahr erzielten Leistungen werden bei der Bewerbung zum Studium berücksichtigt.

Das Studium dauert fünf Jahre - zehn Semester. In den ersten zwei Jahren werden hauptsächlich die naturwissenschaftlichen Grundfächer für Pharmazie unterrichtet, in den beiden darauf folgenden Jahren hauptsächlich die pharmazeutischen Spezialfächer. Nach dem vierten und sechsten Semester muss ein vierwöchiges Sommerpraktikum, im fünften Studienjahr eine 24wöchige praktische Ausbildung abgeleistet werden. Die Praktika können nach Absprache mit der Fakultätsleitung in Ungarn oder in Deutschland absolviert werden.

Die Studiengebühren betragen 4.900.- Euro pro Semester.

Das 1. Semester eines Studienjahres – Wintersemester – beginnt Anfang September und dauert bis Ende Januar; das 2. – Sommersemester – von Anfang Februar bis Ende Juni.
Jedes Halbjahr besteht aus 14 Wochen Unterricht und einer, darauf folgenden Prüfungsperiode, die von Mitte Dezember bis Ende Januar beziehungsweise von Mitte Mai bis Ende Juni dauert. Das Studium beginnt jeweils mit dem Wintersemester.
   
Nach bestandenen theoretischen und praktischen Abschlussprüfungen im 9. Semester folgen Diplomarbeit und ihre Verteidigung. Ist all dies erfolgreich, bekommt der Absolvent das Diplom und den Titel: Doktorpharmazeut (Dr. pharm.).

Die deutschen und die Behörden aller EU-Länder anerkennen Titel und Diplom. Außerhalb der Europäischen Union ist die Anerkennung des in Ungarn erworbenen Abschlusses von den Bestimmungen des jeweiligen Landes abhängig.

Als Fortsetzung des Studiums, für Absolventen, die beabsichtigen in der Forschung zu arbeiten, bietet die Semmelweis Universität ein Ph.D.-Studium in den Fachbereichen Pharmazie, Chemie und Biomedizin an.
 
Zurzeit studieren 15 junge Menschen Pharmazie in deutscher Sprache an der Semmelweis Universität. Sie kommen aus ganz Deutschland. Sie genießen den persönlichen Kontakt zu den Dozenten, die kleinen Gruppen, in denen der Unterricht stattfindet, freuen sich, dass sie so intensiv gefördert und gefordert werden. Die verhältnismäßig hohen Studiengebühren von 4.900 Euro pro Semester empfinden sie als Ansporn, das Studium zügig zu absolvieren. „Allerdings“, sagt eine Studentin, „wir wohnen zusammen in WGs, das ist zwar  praktisch, aber dadurch haben wir wenig, eigentlich kaum, Kontakt zu den ungarischen Kommilitonen. Aber gut, man kann nicht alles haben.“ 
Andererseits ist auch die grandiose Vergangenheit der Universität, mit fünf Nobelpreisträgern  reizvoll. Einer der Ausgezeichneten, János Harsányi, studierte Pharmazie, bevor er – als Volkswirt – den begehrten Preis bekam.
Peter Meleghy

 
ANMELDUNG ZUM WINTERSEMESTER 2012 BIS 25. JUNI. 

Weitere Informationen:
Über die Bewerbung online, den Stundenplan, das Vorbereitungsjahr für Bewerber, die im Gymnasium fürs Studium wichtige Fächer abgewählt haben, die Gebührenliste, Unterkunft, Verpflegung, Krankenversicherung lesen Sie unter: www.pharmaziebp.hu  und www.ungarnstudium.de

Die Semmelweis Universität stellt ihre deutschsprachigen Studiengänge in München (am 10. 03.), in Köln (am 17.03.) vor, außerdem in Budapest beim Pfingstwochenende (27. – 28. Mai 2012) mit Berichten auch über die Studienmöglichkeiten in Pécs/Fünfkirchen und Szeged, beide in Südungarn. Zudem präsentiert sich die Universität bei den Bildungsmessen in Köln (10. – 11. Februar), Hamburg (24. – 25. Februar), Wien (8. – 11. März). Über Adressen der Präsentationen, Anmeldung fürs Pfingstwochenende – und alle weiteren Einzelheiten informiert: www.ungarnstudium.de

Ansprechpartnerin und Leiterin des deutschsprachigen Studiensekretariats:
Vera Vincze (sprich Winze), H-1085 Budapest, Üllõi út 26
Tel.: (+36-1-) 459 1481
Fax: (+26-1-) 317 5340
Mobil: (+36-20- aus Ungarn: 06-20) 6632620
E-Mail: vera.vincze@gytk.sote.hu + infopharmazie@gytk.sote.hu
Web: www.pharmaziebp.hu
 
MEDIZIN STUDIEREN IN PÉCS (FÜNFKIRCHEN)
     
Neben einem englischsprachigen Studiengang wird seit 2004 auch ein komplettes Medizin-Studium in deutscher Sprache (in Pécs/Fünfkirchen) angeboten – allerdings zu einem stolzen Preis: 5.800 Euro pro Semester – enorm viel Geld. Zum Vergleich: Das Einklagen eines Studienplatzes in Deutschland kostet im Durchschnitt 10.000 Euro; für den Gegenwert einer Klage mit ungewissem Ausgang kann man beinahe zwei Semester in Ungarn Studieren.
     

Schon das Auswahlverfahren hier bietet enorme Vorteile: Ausbildungen im Pflegerischen Bereich, Arbeit im Rettungsdienst sowie freiwilliges sozial werden ebenso positiv bewertet wie das gute Abschneiden in Naturwissenschaftlichen Fächern während der Schullaufbahn. Das bedeutet, dass im in Ersten Jahr etwa 200 Studenten in kleinen Seminargruppen unterrichtet werden. Hier findet keine Massenabfertigung statt wie an großen deutschen Hochschulen, sondern anerkannt fundierte Wissensvermittlung.
Innerhalb der ersten vier Semester verlassen ca. 25 Prozent der Studenten Ungarn – sei es als Abbrecher, oder, weil sie doch noch einen Studienplatz in Deutschland bekommen haben. Von den Verbleibenden bestehen in diesem Jahrgang aktuell etwa 60 Prozent das Physikum. Verständlicher Weise kann sich nicht jeder (bzw. deren Eltern) diesen Luxus über sechs Jahre hinweg leisten. Daher verlassen viele nach bestandenem Physikum Ungarn, oft jedoch ohne einen Folge-Studienplatz in Deutschland zu haben. Die Chance auf einen Anschluss-Studienplatz hat sich in den vergangenen Jahren verschlechtert; zum einen durch Verknappung der der Studienplätze insgesamt, zum anderen durch Einführung der Reformstudiengänge an einigen Universitäten, die einen Einstieg nach bestandenem klassischem Physikum unmöglich machen. Gewisse Vorteile für diejenigen, die bleiben: Eine Jahrgangsstärke von nur noch maximal 20 Leuten ermöglicht einen wirklich unschlagbaren Unterrichtsvorteil in der klinischen Ausbildung.

Die enorme Bedeutung des finanziellen Aspekts bei der Entscheidung bezüglich des Weiterstudierens ist natürlich auch der Universität bekannt. Daher arbeitet sie aktuell in Kooperation mit der Studentenvertretung (Englisch-Deutscher Studierendenausschuss) an einer günstigen

Unterstützt werden wir auch durch die deutsche Botschafterin, die sich bei regelmäßigen Besuchen und in Podiumsdiskussionen immer wieder aktiv um die Belange deutscher Studenten in Ungarn kümmert.

Leider müssen wir feststellen, dass Institutionen wie die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und andere Banken aus Mangel an Gewinn keinen Studienkredit für in Ungarn Studierende Deutsche anbieten will.

Auf den Punkt gebracht:
Deutschland braucht dringend Ärzte. Die Studienplätze werden weiter verknappt. Wenn sich im Ausland die Möglichkeit einer fundierten Ausbildung ergibt, ist es eine legitime Alternative. Von einem „erkauften“ Abschluss kann wirklich keine Rede sein. Hier zeigt sich, dass man auch ohne Eins vor dem Komma in der Durchschnittsnote des Abiturs erfolgreicher Student und Arzt sein kann. Unabdingbar für einen Abschluss hier in Ungarn ist nicht nur der wirkliche Wille, Medizin studieren zu wollen, sondern auch Aufgeschlossenheit gegenüber einem fremden Land

Wer neben einem exzellenten Ausbildung internationale Kontakte pflegen möchte, wer Kultur (Pécs ist 2010 mit Essen und Istanbul eine der europäischen Kulturhauptstädte), Natur und gute Küche liebt, der ist hier richtig.
Willkommen in Ungarn!
Greta Doberauer, Sebastian Gruhl und Frederic Zuhorn, Englisch-Deutscher Studierendenausschuss University of Pécs, Medical Faculty, 7624 Pécs, Ungarn,
Internet: www.pecs-students.hu

P.M.

 
 
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STUDIENABSCHLUSS MIT 71 JAHREN
     
Promotionsfeier in Budapest

Der große Konzertsaal im Haus der Künste ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Drei Ränge und das Parkett sind voller Menschen, darunter 450 Absolventen der Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften. Sie kommen aus Finnland, Norwegen, Schweden, England, Deutschland, China, Japan, Syrien, Israel, Palästina, aus verschiedenen afrikanischen Ländern und Ungarn. Neben ihnen sitzen die Eltern und Freunde. Auf der Bühne die Leiter der
     

Universität, der Rektor, der Dekan die Professoren. Der Medizinische Eid wird auf Deutsch, Englisch und Ungarisch vorgelesen und von den Doktoranden wiederholt. Dabei sind auch die bemerkenswerten Versprechen nach ständiger Fortbildung, Achtung der Kranken und Mehrung des Ansehens der Universität. Anschließend kommen die jungen Doktoren nach einander auf die Bühne. Sie tragen schwarze Doktorhüte, schwarze Umhänge, weiße Handschuhe. Sie ergreifen die ausgestreckte Rechte des Rektors Dr. Tulassay, anschließend des Dekans Dr. Karádi. Dazu ertönt leise klassische Musik. Die Zeremonie dauert Stunden. Nach dem zwanzigsten Händeschütteln lockern die beiden Herren ihre Handgelenke unauffällig hinter ihrem Rücken. Verständlich. Vielen der jungen Doktoren ist die Anspannung der Prüfungszeit noch anzusehen, andere lächeln gelöst, mehrere Junge Frauen machen einen Knicks. Nach jedem Händedruck folgen Applaus und Bravorufe.

Am lautesten und längsten wird die deutsche Dr. Elen Peters gefeiert, die das Medizinstudium 2002 im südungarischen Szeged mit 65 Jahren begonnen, nach der Medizinischen Vorprüfung (Physikum) in Budapest fortgesetzt – und es nun mit 71 Jahren abgeschlossen hat.

„Für die Semmelweis Universität ist das die absolute Ausnahme“, sagt die Physiologie-Professorin der deutschen Gruppe Dr. Erzsébet Ligeti, „so etwas ist noch nie vorgekommen.“ In ganz Ungarn nicht und auch im viel größeren Deutschland nicht.

Für Dr. Elen Peters war das Studium keine Liebhaberei, „es war mein Lebenstraum", sagt sie. Nachdem sie bei der AOK gearbeitet und hauptsächlich Zahnersatz-Anträge genehmigt oder abgelehnt hat, das Abitur nachgemacht und drei Jungs großgezogen hat, war die Gelegenheit da. Und die Dissertation ist nicht das Ende ihrer Wünsche. Da sie früher in Frankreich gedolmetscht und gute Kontakte zu Medizinern hat, kann sie dort oder auch in Deutschland arbeiten. Doch am allerliebsten würde sie ihre Facharzt-Ausbildung als Internistin in Budapest absolvieren. „Darmerkrankungen finde ich besonders interessant“, sagt sie.

Für die neun jungen Doktoren aus Deutschland hält Dr. Philine Schingale eine kurze Rede: Sie lobt das persönliche Verhältnis zu den Professoren und die gute Zusammenarbeit mit den deutschen Kommilitonen. „Dazu hatten wir das Glück“, sagt sie „eine erfahrene Frau in der Gruppe zu haben – die von Besuchern entweder für eine Gastprofessorin oder eine Patientin gehalten wurde.“ Doch nicht nur das: „Wir haben viel von ihr gelernt: Wie man drei Jungs ohne einen Ehemann erzieht und schwäbisches Sauerkraut kocht.“

Über die Qualität der Ausbildung zeugt auch die Tatsache, dass von den 450 Absolventen 117 mit Summa cum laude die Semmelweis Universität in Budapest verlassen. Wichtig dabei, wie mehrere der jungen Doktoren berichten, ist das segensreiche Vorbereitungsjahr zum Studium. Abiturienten, die aus Faulheit, oder weil ihnen ihre erste Liebe die Zeit zum Lernen geraubt hat, und deshalb Physik, Chemie oder auch Biologie abgewählt haben und trotzdem Medizin studieren wollen, können bei College International in Budapest und in Szeged das Versäumte nachholen. Bei entsprechendem Engagement kann auch die Abitur-Durchschnittsnote verbessert werden. Kurz, es gibt glänzende Aussichten für weitere gut ausgebildete Mediziner aus Ungarn für europäische, nahöstliche, asiatische und afrikanische Arztpraxen und Krankenhäuser.

P.M.

 
     

 
Studieren in Ungarn
     

Pfingsttreffen am Heldenplatz in Budapest
Die Studienangebote sind zahlreich, noch dazu werden keine Ungarischkenntnisse vorausgesetzt - die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Die längste Erfahrung mit deutschen Studenten - seit 1983 - hat die renommierte Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften in Budapest. Dort studiert man auch Zahnmedizin. Und weil dies alles so gut läuft, bietet seit drei Jahren auch die Universität Szent-Györgyi im südungarischen Szeged und seit diesem Jahr die Uni Pécs (Fünfkirchen) Medizinstudien an.
Dass der Unterricht effektiv und praxisnah ist, bestätigen deutsche Oberärzte.
Bei ihnen haben die Absolventen aus Ungarn einen guten Ruf. Auch der Sohn des Ärztekammerpräsidenten, Professor Hoppe, hat in Budapest studiert. Ebenfalls beliebt unter den deutschen Studenten ist die tierärztliche Fakultät der Szent István Universität in Budapest.
 
Kein Numerus clausus & Notendurchschnitt wird verbessert
Ungarn bietet echte Vorteile: Ein Numerus clausus gibt es nicht; ein Wechsel auf eine deutsche Uni ist nach dem Physikum möglich; Diplome und Dr.-Titel werden in Deutschland anstandslos anerkannt. Für Abiturienten, die Physik, Chemie und Biologie abgewählt oder nur eine Durchschnittsnote über 2,5 erreicht haben, veranstalten die vier Hochschulen gemeinsam ein Vorbereitungsjahr. Bei guten Leistungen verbessert sich die Durchschnittsnote um 0,4 bis 1,3 Punkten. (Details siehe weiter unten)

College International & Zwillings-Studien
Bei den Anfänglichen Schwierigkeiten mit Anmeldung, Krankenversicherung, Wohnungssuche hilft - ebenfalls schon seit 20 Jahren - das College International Student Service Center. Diese Institution vermittelt auch das vierjährige "Zwillings-Studium" an der McDaniel College Budapest (Ungarn) und in Westminster (Maryland/USA) mit Fächerkombinationen Business Administration & Economics, Political Science & Economics, Political Science & History, Political Science & International Studies und Communication. Die ersten zwei Jahre können in Budapest, die beiden letzten in Maryland absolviert werden. Die Unterrichtssprache ist Egnlisch. Der Studienbeginn in Ungarn höchst attraktiv: Die Ausbildung in Budapest ist zweifellos besser als in den USA. Die Studiengebühren, mit jährlich 6.900 Euro, niedriger. Denn in den Vereinigten Staaten betragen sie 24.000 $. Obendrein bekommen die aus Budapest kommenden Studenten eine Ermäßigung von einmalig 10.000 US-Dollar. Über die "Zwillings-Studien" informiert College International. Ansprechspartner: Zoltán Palotás, Zsuzsa Vastagh, Gábor Cimborás.

Lebenshaltungskosten & mehr
Für den Studienort Budapest sprechen auch die kulturellen Angebote einer mitteleuropäischen Metropole, die gastfreundlichen Menschen und die wesentlich niedrigeren Lebenshaltungskosten. Die Miete einer Zwei-Zimmer-Wohnung kostet im Monat etwa 300 €, die Krankenversicherung 230 Euro pro Jahr, ein Mensa-Essen 2 Euro - und ein Bier in der Kneipe etwa 1 Euro. Laut einer UNESCO-Untersuchung ist Budapest eine der preiswertesten Städte Europas - und Szeged in der südungarischen Provinz ist natürlich noch günstiger.

Neuer Stern an dem Uni-Himmel
Der jüngste Stern auf dem ungarischen Universitätshimmel ist die rein deutschsprachige Gyula Andrássy Universität in Budapest für Postgraduierte. Die interdisziplinäre Ausbildung hat den Schwerpunkt: Europäische Union und die Mittel-, Ost- und Südosteuropäischen Staaten. Bei der feierlichen Eröffnung im November 2002 war neben dem ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl auch der damalige deutsche Bundespräsident Johannes Rau anwesend.
     
   
     
  Auskunft und Bewerbung:

College International
Postadresse: H-1406 Budapest 76
Postfach 51

Besucheradresse: Bethlen Gábor tér 2
H-1071 Budapest

Tel.: 0036-1-413-3014 od. 0036-1-413-3000
Fax: 0036-1-413-3030
E-Mail: info@ungarnstudium.hu
Web: www.ungarnstudium.de
 
     
  Vertretung in Norddeutschland:
Dr. Ralf Dux
Paulinenstraße 38
32756 Detmold,
Tel.: 05231/ 38 868,
Fax: 05231/ 38 869

Vertretung in Süddeutschland:
Robert Floris
Postfach 1747
90006 Nürnberg
Mobile: 0177/76 42 892
Tel/Fax.:09123-990526
E-Mail: robertfloris@aol.com
 
     
   
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Semmelweis Universität Budapest
Deutschsprachige Studiengänge Humanmedizin und Zahnmedizin

Bewerbung:
von Anfang Februar bis Ende Mai 2007 (möglich auch mit dem letzten Halbjahreszeugnis); die Unterlagen bekommen Sie beim Deutschen Studiensekretariat (Adresse siehe unten). Die Bewerber werden bis zum 30. Juni (nach späterem Eingang des Abiturzeugnisses) bis zum 20. Juli über die Entscheidung benachrichtigt.
     
Gebühren:
Bewerbungsgebühr: 135,- €
Immatrikulationsgebühr: 135,- €
Details unter www.ungarnstudium.de

Studiengebühren:
Fürs erste bis sechste Studienjahr jeweils 10.800,- € ist (je 1. Semester 5.400,- €, je 2. Semester 5.400,- €)
Die Studiengebühren können in zwei Raten bezahlt werden.
Immatrikulationsgebühr 110,- €
Für Studenten der Zahnmedizin werden im 3., 4. und 5. Studienjahr zusätzlich an Materialkosten 530,- € berechnet.
Praktika in den Kliniken kosten 27.000,- Forint (etwa 110,- €) in der Woche. Unterrichtsbeginn für beide Fächer: 1. September 2007
 
Information, Auskunft und Bewerbung:

Deutsches Sekretariat der Semmelweis Universität für Medizinische Wissenschaften

Adresse:
H-1085 Budapest VII.,
Ülloi út 26,
Erdgeschoss: Zimmer 6

Telefon: 0036-1-317-0932
Fax: 0036-1-266-6732
E-mail: studentensek@rekhiv.sote.hu
Web: www.semmelweis-medizinstudium.org
 
 
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Szent-Györgyi Medizinische und Pharmazeutische Universität in Szeged

Budapest: von März bis November samstags 20 Uhr

Bewerbung:
bis zum 30. Mai. Die zur Anmeldung nötigen Unterlagen bekommen Sie beim Studentensekretariat der Universität (Adresse siehe unten).
     
Gebühren:
siehe Humanmedizin-Studium an der Semmelweis Universität, Budapest Auch hier können die Studiengebühren in zwei Raten bezahlt werden.

Information, Auskunft und Bewerbung:

Universität Szeged
Sekretariat für ausländische Studenten


Adresse:
H-6720 Szeged,
Dóm tér 12

Tel: 0036-62-545-458 od. 0036-62-545-030 od. 0036-62-545-031
Fax: 0036/ 62 545-028
E-mail: deutsches.programm@medea.szote.u-szeged.hu
Web: www.szote.u-szeged.hu/angoltit/deutsch/index.htm
 
  Veterinärmedizinische Fakultät der Szent István Universität, Budapest

Bewerbung:
vom 20. März bis zum 20. Juni. Die Zulassungskommission tagt im April und Juni, anschließend werden die Bewerber benachrichtigt.

Gebühren:
Bewerbungsgebühr 135 €
Immatrikulationsgebühr 150 €
Studiengebühren für ein Jahr – zwei Semester 11.130 €
Zu entrichten wie folgt: kurz nach der Zulassung (Datum im Brief) EUR 700,- (Deposit, um sich den Studienplatz zu sichern)

bis zum 20. August zu ergänzen auf EUR 6.930,- (Studiengebühr WS + Immatrikulationsgebühr)

im Januar EUR 4.200,- (Studiengebühr des 2. Semesters)

Details unter www.ungarnstudium.de
Die Zulassungskommission tagt jeweils in der ersten Hälfte der Monate April, Juli und Dezember. Danach erfolgen die Zulassungen zum Studium. Eventuelle freie Studienplätze fürs laufende Studienjahr (zwei Semester) werden im Nachrückverfahren bis Anfang Oktober verteilt. Studienbeginn ist der 1. September. Frei gebliebene Plätze werden im Nachrückverfahren bis Anfang Oktober verteilt.
 
Information, Auskunft und Bewerbung:

Szent István Universität, Veterinärmedizinische Fakultät, Budapest
(Állatorvostudományi Egyetem


Studentensekretariat
István utca 2, Gebäude H, Zi. 102
H-1078 Budapest VII

Telefon: 0036-1-4784-116 od. 0036-1-4784-106
(Informationen zwischen 08.30-10.00 und 14.00-16.00 Uhr)
Fax: 0036-1- 4784-117
Zentrale: 0036-1-478-101
E-mail: student@univet.hu
Web: www.univet.hu/german/education/defaultdt.htm

 
 
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Hotels im Marienbad, Tschechien Medizinische Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen)
Bewerbung: bis zum 30. Mai.

Gebühren
Bewerbungsgebühr 135 €
Immatrikulation 135 €
Studiengebühr 5.600 € pro Semester


Vorbereitungsjahr
Vom Anfang Oktober 2007 bis Ende Mai 2008. Unterrichtet wird in kleinen Gruppen, auf Deutsch in Budapest. Die Fächer: Biologie, Chemie, Physik/Mathematik und Ungarisch. Die Unterrichtsinhalte wurden von den folgenden Universitäten erarbeitet: von der Semmelweis Universität, Budapest, der Szent Györgyi Medizinische und Pharmazeutische Universität, Szeged, von der tierärztlichen Fakultät der Szent István Universität, Budapest und der medizinischen Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen).
 
     
  Die deutschen Abiturnoten werden je nach Leistung zwischen 0,4 und 1,3 verbessert. Damit steigen die Chancen, einen Studienplatz in Ungarn zu bekommen. Veranstalter des Vorbereitungskurses: College International, Budapest.

Gebühren:
Für die Registrierung: 110,- €
1. Semester 3.900 €
2. Semester 3.000 €
Details unter www.ungarnstudium.de
 
     
  Information, Auskunft und Bewerbung:

Medizinische Fakultät der Universität Pécs (Fünfkirchen)

Deutsches Studienbüro
Leitung Engelbert BECK


Adresse: Szigeti út 12.
H-7624 Pécs, Ungarn
(Hauptgebäude I. Stock Westflügel)

Telefon: 0036 72 536-117
Fax: 0036 72 536-119

E-Mail: studien.buero@aok.pte.hu
Web: www.medizinstudium.hu
 
     
   
  Interview mit Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Deutschen Ärztekammer  
 
 
Hotels im Marienbad, Tschechien
Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
Bei der jüngsten Diplomverleihung in der barocken, holzgetäfelten Aula der Semmelweis Medizinischen Universität in Budapest bekamen auch zwölf junge deutsche Ärzte ihre Urkunden. Prof. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der deutschen Ärztekammer, dessen Sohn ebenfalls in Budapest studiert hat, ist bei der anschließenden Feier dabei gewesen.

Ungarisch-Deutsches Pressebüro, Peter Meleghy:
Wie haben Sie erfahren, dass man in Budapest auf Deutsch Medizin studieren kann?


Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe:
Ich bin 1992 und 93 oft in Budapest gewesen, um die Kollegen aus der MOTES (sprich: Motesch) zu treffen - das ist die ungarische Vereinigung der Wissenschaftlichen Gesellschaften.
     
Eigentlich sind wir in berufspolitischer Mission dort gewesen, um Ärzteorganisationen gründen zu helfen. So kam ich auch in die Semmelweis Medizinische Universität.
Dabei habe ich den damaligen Dekan kennen gelernt aber auch deutsche Studenten der Medizin und Zahnmedizin.

PM: Wie war Ihr Eindruck von der Qualität der Ausbildung?

Professor Hoppe:
Ich hatte schnell einen guten Eindruck gewonnen. Ich habe in Ungarn festgestellt, dass das Prinzip der Ausbildung dem entspricht, wie ich sie in Deutschland erlebt habe, vor der Einführung der jetzigen Ausbildungspraxis. Und als ich in Deutschland Kolleginnen und Kollegen getroffen habe, die aus Ungarn zurückgekommen sind und ihren Beruf hervorragend ausgeübt haben, hat sich dieser Eindruck bestätigt.

PM: Wann haben Sie studiert?

Professor Hoppe:
Ich habe von 1960 bis 1965 studiert. Die Ausbildung, die ich genossen habe, ist abgeschafft worden und durch eine amerikanisch durchsetzte Ausbildung ersetzt worden. Das begann 1970.

PM: Was ist Ihre generelle Meinung über die Mediziner-Ausbildung in Ungarn?

Professor Hoppe:
Sie sticht dadurch hervor, dass sie von vornherein eine sehr praxisbezogene Ausbildung ist - bis auf eine theorielästige Zeit am Anfang des Studiums. Allerdings hat das einen Sinn und das Medizinstudium beginnt überall so, Deutschland eingeschlossen - außer in England, USA und Kanada. Ungarn ist aber insofern anders, weil dort der Kontakt der Professoren zu den Studenten viel intensiver ist. Die Professoren kennen die Studenten sehr gut und umgekehrt. So ist die Ausbildungsqualität besonders hoch, weil sie auf permanenten Reflexionen beruht. Zudem ist das ein personales Prüfungssystem, nicht so schematisiert wie bei uns. Das ungarische Prüfungssystem nimmt mehr Rücklicht auf die speziellen Fähigkeiten des jeweiligen Studenten. Bei den deutschen schematisierten Fragen - mit dem Multiple-Choice-System - können ja die individuellen Fähigkeiten der Studenten überhaupt keine Rolle spielen.

PM: Gibt es auch offizielle Untersuchungen ungarischen Ausbildungssystems für Mediziner?

Professor Hoppe:
Ja, eine Kommission, zusammengesetzt aus Beamten des Bundes-Gesundheitsministeriums, der Gesundheitsministerien der Länder und Mitarbeiter der Ärztekammer, war 1999 in Ungarn. Wie man es in ihrem Bericht, die sie im August 2000 abgegeben hat, nachlesen kann, war sie sehr zufrieden.

PM: Man sagt, in Deutschland, das ungarische Unterrichtssystem sei verschult. Wie sind Ihre Beobachtungen?

Professor Hoppe:
Medizinstudium ist auch in Deutschland verschult, was einfach an der Stoffmenge liegt. Es liegt nicht an der Methode. Wenn man den Zeitraum von sechs Jahren einhalten will, ist es notwendig, dass man das Studium sehr stark organisiert, ordnet. So können die tradierten Vorstellungen vom Studentenleben, wonach man viel verschiedenes Wissen aneignet und dann sich zur Prüfung anmeldet, nicht funktionieren - allein schon durch die Stofffülle. Das kann bei geisteswissenschaftlichen Fächern funktionieren. In der Medizin dagegen, baut das eine Wissen auf das andere auf, man kann nicht zuerst das Dach konstruieren, gleichzeitig Fundament und Mittelbau weglassen. Das war immer schon so und viele junge Leute beklagen noch heute, dass das Medizinstudium zu verschult sei.

PM: Werden die Studenten in Ungarn häufiger geprüft (dort gibt es ja kein Vorphysikum, Physikum etc., sondern wie in Österreich Rigorosen am Ende jeden Jahres)?

Professor Hoppe:
Nein. Denn auch in Deutschland gibt es jede Menge Prüfungen, allein schon dadurch, dass für alle Kurse und Übungen, zumindest schriftlich, Aufnahmeprüfungen, Mittelprüfungen, Abschlussprüfungen, oder so genannte Tests durchgeführt werden - zumeist nachdem Multiple-Choice-System. Leider. Die Prüfungen sind zwar anders, aber was die Anzahl angeht, sind sie nicht unterschiedlich.

PM: Sind die Gruppen - etwa bei den Praktika - in Ungarn kleiner oder größer?

Professor Hoppe:
Die Gruppen sind kleiner als in Deutschland - wenn man von der Privatuniversität Witten/Herdecke absieht - was fürs Studieren enorm förderlich ist, weil die Professoren eine ganz andere Beziehung zu den Studenten haben, als wenn sie Massen vor sich haben.

PM: Haben Sie gute oder schlechte Erfahrungen mit Absolventen der Semmelweis Universität in Budapest?

Professor Hoppe:
Nur gute, sie sind sehr motiviert, sie sind sehr früh einsetzbar am Krankenbett, weil sie schon während der Ausbildung einen intensiven Patientenkontakt gehabt haben und nicht nur theoretische Erfahrungen gewonnen haben, wie etwas geht, sondern dies selbst miterlebt haben.

PM: Würden Sie einem deutschen Studenten raten, in Budapest zu studieren?

Professor Hoppe:
Ja, natürlich. Von den Studieninhalten und der Vermittlung her ist das eine gute Universität und Budapest ein guter Ort zum Studieren. Man muss allerdings berücksichtigen, dass es bezahlt werden muss. Und das kann für manche Eltern schwierig werden.

(Ungarisch-Deutsches Pressebüro, Peter Meleghy)
 
   
   
   
 
Weitere Studienmöglichkeiten in Ungarn
     
Hotels im Marienbad, Tschechien Technical University of Budapest

Studiengänge:
Architectural Engineering
Chemical Engineering
Civil Engineering
Electrical Engineering and Informatics
Mechanical Engineering
Transportation Engineering

Information:
H-1111 Budapest, Muegyetem rkp. 3.
Tel: 0036-1-463-2221
Fax: 0036-1-463-2220
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  Budapest University of Economic Sciences
Budapesti Közgazdaságtudományi és Államigazgatási Egyetem International Studies Center

Studiengänge:
Business Administration
International Business
Inernational Econonomics
Public Administration
Social and Political Studies

Information:
H-1093 Budapest, Fovám tér 8

Tel: 0036-1-217-1153
Fax: 0036-1-217-0608
Web:www.bkae.hu/
 
Hotels im Marienbad, Tschechien Loránd Eötvös University of Liberal Arts and Sciences

Studiengänge:
Physik
Psychologie
Biologie
Chemie
Computerwissenschaft

Information:
H-1053 Budapest
Egyeterm tér 1-3

Tel: 0036-1-266-3119
Fax: 0036-1-266-4025
Web:www.elte.hu
 
  University Medical School of Debrecen

Studiengang:
Medizin

Information:
H-4012 Debrecen
Nagyerdei körút 98

Tel: 0036-52-417-571
Fax: 0036-52-419-807
Web: www.dote.hu
top
 
  Gábor Dénes Foiskola

Studiengang:
Informatik

Information:
H-1115 Budapest
Etele u. 68

Web: www.gdf.hu
     
   
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Meine Lieben, verzeiht, dass ich erst jetzt schreibe, aber es ist eine verrückte Zeit. Jetzt sitze ich am Münchner Flughafen. Habe gerade in Monte Carlo eine Auszeichnung bekommen, als beste Schauspielerin…



 

FOX-Autorent des deutschen Wolfgang Bartesch, hat ein bemerkenswertes Konzept: Die Firma hat kein teueres Büro, dadurch sind die Preise niedriger.
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